Vietnam

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Allgemeine Infos

Vietnam ist eines der beliebtesten Länder für Backpacker. Es ist touristisch gut ausgebaut, relativ sicher und günstig – alles was ein Backpacker braucht. Außerdem erzeugt die einzigartige Lage Vietnams als schmaler Streifen an der Küste, eine interessante Dynamik zwischen Backpackern. Man läuft sich hier öfters über den Weg und hat zum Einstieg in eine Unterhaltung immer die passenden Themen.

Wo kommst du her? Wie reist du, Richtung Norden oder Süden?

Standard-Themen für Vietnamreisende

So finden sich schnell kleine Gruppen die dann zusammen weiter reisen. Wer alleine reist, findet in Vietnam schnell Anschluss an eine Gruppe, wenn er das möchte. Für Einsteiger ist Vietnam also perfekt geeignet.

Einwohner: 95.415.000
Sprache: Vietnamesisch
Währung: Dong (VND)
Quelle: wikipedia

Einreise nach Vietnam

Zur Einreise nach Vietnam braucht ihr kein Visum, wenn ihr dort maximal 15 Tage bleibt. Wer länger bleiben will kann seine Reise einmal um 15 Tage verlängern, muss dann aber eine Reise über ein vietnamesisches Reisebüro buchen. Es kann euch passieren, das ihr ein Rückflugticket nachweisen müsst, wenn ihr ohne Visum einreist.

Wer eine längere Reise plant sollte sich vorher ein Visum besorgen, das bekommt ihr entweder direkt bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin oder ihr macht das Ganze entspannt online.

Mittlerweile gibt es für Vietnam-Reisen von bis zu 30 Tagen ein eVisum, das ihr auf der Website der vietnamesischen Einwanderungsbehörde beantragen könnt. Dieses Visum benötigt nur drei Tage Bearbeitungszeit und wird euch dann als PDF zum Ausdrucken geliefert.

Weitere aktuelle Infos zu den Einreisebestimmungen Vietnams bekommt ihr beim Auswärtigen Amt.

Sehenswerte Orte

Vietnam hat auf der Nord-Süd-Achse sehr viele interessante Orte zu bieten, ich war bisher in den Folgenden unterwegs.

Verkehrsmittel in Vietnam

Langstrecke

(Nacht-)Bus

Das Hauptverkehrsmittel auf der Langstrecke in Vietnam sind wohl die, oft einfach Sleeper genannten, Nachtbusse die sämtliche Städte Vietnams verbinden. Oftmals werden die Busse auch als Postkutschen genutzt. Also keine Panik, wenn so ein Nachtbus nachts mitten in der Pampa anhält und der Fahrer beginnt Säcke-weise Material auszuladen. Abgesehen davon sind die Nachtbusfahrten eigentlich recht angenehm. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen am nächsten Morgen gut erholt am Ziel anzukommen. Vietnamesische Busfahrer lieben ihre Hupe und haben oft einen, für europäische Verhältnisse, *ähem* “interessanten” Fahrstil.

Zug

Eine wesentlich angenehmere Variante über längere Strecken von A nach B zu kommen ist die Fahrt mit dem Zug. Damit kann man ohne Probleme die Nord-Süd-Route von Hanoi nach HoChiMinh-City oder umgekehrt zurücklegen. Die Züge sind in recht gutem Zustand und die Tickets immer noch vergleichsweise günstig zu haben.

In Vietnam gibt es im Gegensatz zu Deutschland noch Nachtzüge. Je nach Ticketkategorie fährt man entweder in einem guten 2er Abteil oder einem Schlafsaal auf Rädern. Schlaglöcher, Serpentinen oder Hupen gibt es hier nicht, daher fährt es sich im Nachtzug wesentlich entspannter als im Bus. So kommt man am nächsten Morgen ausgeschlafen am Ziel an.

Tickets für den Nachtzug bucht man am besten auf der offiziellen Seite der Vietnamesischen Bahn oder bei einem der vielen Drittanbieter wie z.B. baolao.

Kurzstrecke

Bus

Mit dem Bus kommt man im Allgemeinen sehr angenehm durch Vietnams Städte wie Hanoi oder Ho-Chi-Minh City. Die Tickets kauft man meist nicht beim Fahrer sondern bei einem extra Schaffner, die Ticketpreise sind dabei meistens direkt auf den Fenstern des Busses angegeben.

Motorroller(Xe Om)

Die wohl beliebteste Methode um durch die Gegend zu kommen, heißt Xe Om. Dabei handelt es sich um die Fahrt per Motorroller, an fast jeder Straßenecke werden einem in Hanoi und anderen Städten Männer auffallen, die auf ihren Motorrollern anscheinend ein Schläfchen halten. Diese Männer sind die XeOm und warten auf Kundschaft, meist werden sie euch bereits ansprechen, wenn ihr an ihnen vorbeilauft. Ansonsten reicht es aus, mit den Händen ein Motorrad nachzuahmen und die XeOm werden aus ihrer Starre erwachen und euch mit Freuden ein Angebot machen.

Dann ist euer Verhandlungsgeschick gefragt. Viele der XeOm sind gewiefte Geschäftsmänner die das Verhandeln seit der Kindheit gelernt haben, also nehmt nicht gleich das erste Angebot an. Wer lieber einen Fixpreis zahlen will, nutzt einfach die App GRAB eine Art Uber für Südost-Asien.

Taxi

Auch mit dem Taxi kommt man in Vietnam ganz gut durch die Gegend, hier gilt in etwa das Selbe wie für die XeOm – Verhandlungsgeschick ist der Schlüssel zu günstigen Fahrpreisen.

Viele Taxis in Vietnam sind inzwischen auch mit Taxameter ausgestattet, in solchen Fällen lassen die Fahrer nicht mit sich handeln, sondern rechnen die Fahrt nach Strecke ab.

Generell gilt – Achtet darauf in welches Taxi ihr steigt! Einige Unternehmen sind nicht gerade zimperlich, wenn es um das Abzocken der Kunden geht. Die Unternehmen Vinasun und Mai Linh haben sich hingegen einen guten Ruf erarbeitet, sie gelten im Allgemeinen als zuverlässig und sicher.

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