What does the Inari say – Kinkaku-ji und Fushimi Inari Taisha

What does the Inari say – Kinkaku-ji und Fushimi Inari Taisha

Ah, endlich wieder Sonnenschein, das trifft sich gut, denn heute war ich beim Fushimi Inari Taisha. Der wird euch wahrscheinlich von vielen Instagram Bildern bekannt sein, es ist dieser Schrein mit den vielen roten Toren.

Doch bevor es heute dorthin ging, stand ein Besuch beim goldenen Pavillion im Nordwesten Kyotos an. Den Fushimi Inari mit seinen roten Toren wollte ich mir für den Sonnenuntergang und die goldene Stunde aufsparen. Also fuhr ich erstmal mit dem Bus zum Kinkaku-ji, so heißt der goldene Pavillion Tempel auf Japanisch. Wie das mit dem Busfahren in Japan funktioniert, hatte ich ja schon im letzten Hiroshima Beitrag kurz angesprochen. Der einzige Unterschied dieses Mal ist die Bezahlung per IC-Card, die ich mir in Hiroshima besorgt hatte.

Kinkaku-ji der goldene Pavillion

Am Tempel angekommen, scheint auf den ersten Blick recht wenig los zu sein. An der Kasse stehen lediglich fünf Menschen an und warten auf ihre Tickets, einer davon bin ich. 

Mit Ticket und Zettel in der Hand gehe ich durch das Eingangstor um die Ecke und lande prompt in einer riesigen Traube von Touristen. Die stehen dicht gedrängt auf einer kleinen, umzäunten Fläche gegenüber des goldenen Pavillion.

Alle versuchen sie das gleiche Foto des Tempels zu machen. Die quadrillionen Mal fotografierte Ansicht des Pavillions mit See und kleiner Insel im Vordergrund. Ich will mich an dieser Stelle auch gar nicht ausklammern, ich habe wo ich schonmal da war natürlich ein ähnliches Bild geschossen. Schließlich wurde man von den Platzanweisern im Park nicht ohne Grund dorthin geleitet. Außerdem ist die restliche Anlage abseits des goldenen Pavillion im Moment nicht unbedingt die spektakulärste Ansicht.  Jetzt, in der Zeit zwischen Sommer und vor Beginn der Herbstfärbung, ist der Park einfach nur grün. Sobald jedoch die Herbstfärbung des Laubs beginnt, sieht das Ganze wesentlich spektakulärer aus.

Kyoto Handicraft Center

Viele Touristen begeben sich auf der Einbahnstraße durch den Park schnell in Richtung Ausgang. auch ich begebe mich zur Bushaltestelle um den nächsten Punkt des heutigen Sightseeing anzusteuern. Die letzen Meter des Wegs, die mit Souvenirshops gepflastert sind, haben mich daran erinnert, dass ich noch keinerlei Souvenirs aus Kyoto habe. Daher geht mein nächster Ausflug des Tages zum Kyoto Handicraft Center. Einem kleinen Handarbeitsmarkt, der Unikate und Handgemachtes aus ganz Japan verkauft. Ein paar Kilo schwerer und um ein paar tausend Yen erleichtert verlasse ich eine Stunde später das Handicraft Center mit einem Haufen japanischer Handarbeit. Langsam wird es Zeit sich zum Fushimi Inari Taisha zu begeben, um die goldene Stunde nicht zu verpassen. Also steige ich in den nächsten Zug und fahre in den Südosten der Stadt.

Fushimi Inari Teisha

viel los am Fushimi Inari TaishaAm Taisha angekommen will ich fast schon wieder umdrehen, so viele Touristenmassen schieben sich durch die schmale Straße zwischen Bahnhof und Eingang. Letztlich wühle ich mich doch durch die Menschenmassen und lande auf einem wesentlich weniger bevölkerten Platz am unteren Ende des Fushimi Inari Taisha. Beherzt mache ich mich an den Aufstieg zum Gipfel des Berges, an dem die Millionen roter Tore des Schreins empor ranken. Hier zeigt sich der Vorteil des Individualreisenden ohne Zeitplan. Je höher ich komme, desto weniger Bustouristen bekomme ich zu Gesicht.

Der Aufstieg wird durch viele interessante Eindrücke belohnt. Auf dem Weg zum Gipfel treffe ich unter Anderem auf Katzen die sich mit Schlangen anlegen, Wildschweine und einen netten japanischen Onkel der Tipps zu Wanderrouten um den Berg gibt. Laut Aussage des netten Menschen braucht man von hier ca. 45 Minuten bis zum Gipfel und zurück. Das klingt machbar und lässt noch Zeit für den Sonnenuntergang, ich mache mich also auf den Weg. Nach einiger Zeit erreiche ich den Gipfel und damit den Hauptschrein. Kurze Pause ein Getränk und wieder zurück zum Aussichtspunkt.Sonnenuntergang über Kyoto am Fushimi Inari TaishaIch komme gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang an und kann die letzten Strahlen des Tages genießen bevor ich mich wieder an den Abstieg mache und die Weiterreise nach Takayama antrete. Heute war mein letzter Tag in Kyoto. In einer halben Stunde werde ich bereits im Shinkansen nach Takayama sitzen und die Lichter der Stadt hinter mir zurücklassen.

Tschüß Kyoto, es war schön mit dir.

Ein Gedanke zu „What does the Inari say – Kinkaku-ji und Fushimi Inari Taisha

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Seite benutzt Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu. Datenschutzerklärung