Verrücktes Japan – Betonmuseum in Takayama

Verrücktes Japan – Betonmuseum in Takayama

Bevor ich heute nach Kanazawa weiterfahre wollte ich mir noch ein verrückteres Museum anschauen, das Takayama Mixed Concrete Museum. Ja genau, ein… Betonmuseum (!?!), das hab ich mir auch gedacht und bin deswegen nach dem Mittagessen dort hingefahren.

Für’s Mittagessen bin ich mit einem Asiaten, den ich im Hostel kennengelernt habe, zum Jakson Curry & Coffee gegangen. Falls ihr mal in Takayama seid, dicke Empfehlung, das beste Curry das ich bisher hatte, unglaublich lecker. Allerdings kleine Warnung vorab, ihr müsst mit gebrochenem Englisch und ‘ner komplett japanischen Speisekarte klarkommen.

Im Betonmuseum

Das Hida Ready-mix Concrete History Museum, wie es in seiner ganzen Pracht heißt, entpuppte sich dann als kleines Herzensprojekt eines Betonliebhabers. Im Wesentlichen besteht das Museum aus einem kleinen Raum in dem ein Betonmischer geparkt ist. Um ihn herum stehen noch einige Apparate zur Analyse und Herstellung von Mischbeton, mehr ist nicht zu sehen.

An ausländische Touristen scheint sich das Museum definitv nicht zu richten, alle Schilder sind auf Japanisch. Leider war auch der Eigentümer des Museums nicht anzutreffen, die Geschichte hinter dem Museum hätte mich nun schon sehr interessiert. So endete mein Besuch leider schon nach 10 Minuten in denen ich sämtliche Exponate durchgesehen hatte.

Let’s Play Pachinko – again

Nach dem Reinfall mit dem Museum, musste ich auch schon in Richtung Bahnhof aufbrechen. Ich legte jedoch noch einen Zwischenstopp im EBIS Pachinko Cafe ein, um eine Runde Pachinko auf modernen Automaten zu spielen. Was im Showa-Museum an den alten Automaten noch gut geklappt hatte, hat an den neuen Maschinen mit Minigames, Videoshow und Sonderboni ein komplette anderes Spielerlebnis. Ich konnte kaum entziffern, wie das neue Pachinko funktioniert und welche Regeln hier gelten, das Ganze war die absolute Reizüberflutung. Unnötig zu erwähnen, das ich natürlich gnadenlos untergegangen bin.

SEV

Fahrstand der jap. Bimmelbahn

Nachdem ich meinen Cafe aufgetrunken hatte, bin ich schnellstens zum Bahnhof geeilt. Dort habe ich die nächste Überraschung erlebt, meinen ersten Schienenersatzverkehr in Japan. Organisation und Ablauf des SEV waren beeindruckend. Der Bus in dem ich saß, geriet in eine Baustelle und in einen längeren Stau. Trotzdem kam er pünktlich am nächsten Bahnhof an, in Deutschland undenkbar. Von dort aus ging es mit der Bimmelbahn weiter nach Kanazawa, auch die Bahn war selbstverständlich pünktlich, wie es sich in Japan eben gehört.

auf nach Kanazawa

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