Zu Besuch im Arashiyama Bambuswald in Kyoto

Zu Besuch im Arashiyama Bambuswald in Kyoto

Nach Sushi und Geishas, geht es heute um Pflanzen, genauer gesagt um Bambus, viel Bambus, einen ganzen Bambuswald nämlich. Ich bin zum Arashiyama Bamboo Grove in Kyoto gefahren, dem Bambuswald den man z.B. vom Cover des 2014er Japan Lonely Planet kennt.Arashiyama Station

Am frühen Vormittag ging’s mit dem Zug zur Saga Arashiyama Station. Von dort dann zu Fuß in etwa 10 Minuten bis zum Bambuswald.

Arashiyama Bambuswald

viele bunte Touris im Arashiyama BambuswaldBei der Ankunft am Wald wurde mir dann schlagartig klar, warum von so vielen Seiten der Besuch am frühen Morgen empfohlen wird. Als ich um 11:00 dort ankam, wurden bereits ganze Busladungen von Touristen im Minutentakt vor dem kleinen Bambuswald abgeladen. Es lohnt sich also definitiv hier möglichst früh am Morgen oder spät am Nachmittag herzufahren, wenn man den Massentouristen aus dem Weg gehen will. Einen leeren Wald, wie er auf vielen Instagram Fotos zu sehen ist, gibt es hier sonst nur für wenige Sekunden zwischen den ankommenden Tourgruppen. Man muss also den richtigen Moment abwarten oder sich Motive abseits der Menschenmengen suchen.

Hat man den Bambuswald dann aber kurz für sich alleine, kann man die magische Atmosphäre zwischen den hohen Bambussen genießen.

Ōkōchi Sansō

Am Ende des Bambuswalds liegt Ōkōchi Sansō, die Villa von Denjirō Ōkōchi einem berühmten Samurai-Darsteller der 40-50er Jahre. Nach seinem Tod wurden die Villa und der prachtvolle dazugehörige Garten für die Öffentlichkeit freigegeben. In einem kleinen Teehaus bekommt man dort für sein Eintrittsgeld von 1000¥(ca. 8.02€) eine Schale Matcha und eine kleine Süßigkeit und kann sich erstmal entspannen. Viele Bus-Touristen besuchen vor allem den Bambuswald und lassen Ōkōchi Sansō links liegen. Daher kann man hier in Ruhe durch die Anlage streifen und die Seele baumeln lassen. Insbesondere zur Herbstlaubfärbung wirkt der Garten dann richtig spektakulär.

Nach ein paar Runden durch den Garten ging’s zurück in die Stadt, ich wollte ein paar Besorgungen erledigen und mir den Nishiki Market Shopping District im Viertel Chukyo-ku ansehen. Der gesamte District besteht im Wesentlichen aus einem riesigen Einkaufszentrum, dort findet man alles von der Arcade bis zum Zahnarzt. An einer Ecke fand ich hier eine weitere interessante Besonderheit Japans, einen Laden fast bis zur Decke gefüllt mit Spielzeug-Kapselautomaten. Die Japaner stehen irgendwie voll auf diese Gachapon genannten Kapselspielzeuge.

Gachapon Laden in Kyoto

Nach der extra Portion Shoppingwahnsinn wurde es am Abend Zeit sich wieder in Richtung Hostel aufzumachen. Der morgige Tag soll Regen bringen, daher habe ich kurzfristig umdisponiert und werde morgen einfach mal nach Osaka fahren und mir die Stadt anschauen.

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