Lost in Translation – Kreuz und Quer durch Hiroshima

Lost in Translation – Kreuz und Quer durch Hiroshima

Gestern abend um 23:00 bin ich in Japan am Airport Hiroshima gelandet und mit dem Bus in Richtung City gestartet. Das Hostel Mallika* in dem ich untergekommen bin, schließt normalerweise bereits um 20:00 Uhr seinen Check-In, man hat mir aber netterweise den Türcode und die Checkin-Formulare an die Tür geklebt. So konnte ich auch um 23:00 noch ins Hostel kommen. Die Preise pro Nacht sind hier erstaunlicherweise im Vergleich zu Deutschland immer noch sehr vernünftig und die Ausstattung üppig.

Hiroshima ist nun also der erste Punkt meiner spontanen Japan Reise. Ich bin komplett unvorbereitet und muss heute erstmal eine japanische SIM-Card besorgen und einen Geldautomaten finden. Außerdem wurde mein Rail-Pass ans Hostel geliefert, den muss ich auch noch in einem Bahnhof der Stadt aktivieren. Gestern Abend habe ich auch noch herausgefunden, dass man im ÖPNV am besten mit der SUICA-Karte durch Japans Städte kommt. Mit der SUICA kann man außerdem in vielen Geschäften hier bezahlen, die sollte ich mir also auch besorgen.

Dementsprechend lauten die Aufgaben des heutigen Tages:

  1. SIM-Card besorgen
  2. Geld Automaten finden
  3. Rail-Pass an der Rezeption abholen + Hostel bezahlen

Nach der Passage durch die Stadt gestern Abend steht nun also der Besuch der Einkaufsstraße in der Nähe des Peace-Memorial Park an. Dort will ich versuchen mir eine SIM Karte zu organisieren.

Leider hat keiner der Telefon-Stores hier eine Foreigner SIM zu verkaufen, einzig und allein der Yodobashi Store, ein paar Kilometer weiter durch die Stadt, hat solche Simkarten. Die Japaner nutzen wohl lieber Festverträge. Nun denn, ab in den nächsten Yodobashi zur Simcard Auswahl. 3800 Yen zahle ich hier für 3 GB mobile Daten, da komme ich in Deutschland tatsächlich günstiger weg. Bei unserem löchrigen und vergleichsweise teuren Netz in Deutschland, hätte ich nie gedacht das ich das mal sagen würde. Trotzdem, Simcard finden – DONE.

Geldautomaten sind in Hiroshima und generell in Japan zwar überall verfügbar, schlucken meistens aber nur japanische Bankkarten, meint Tante Google. Mit internationaler Kreditkarte kann man Geld vor allem bei 7-11 abheben, mal wieder rettet mir der Convenience-Store den Tag. Punkt 2 Geld holen – DONE.

Bleiben noch Hostelrechnung und Railpass.  Zum Glück sitzt direkt unten beim Eingang eine nette Dame im Büro, die mir meine Post aushändigt und mein Zimmergebühr entgegen nimmt. In der Post ein Gutschein für das japanische Äquivalent des goldenen Tickets von Willi Wonka, den JR-Rail-Pass. Der beschert mir ab Aktivierung zwei Wochen All-You-Can-Ride in Japans Zügen inkl. den Shinkansen Expresszügen. Den Rail-Pass werde ich erst kurz vor der Abfahrt meines Zuges nach Kyoto aktivieren. Dann wird auch die SUICA fällig, aber erstmal reicht es mir zu Fuß durch Hiroshima zu laufen. Mein Hauptinteresse wird dabei in den nächsten Tagen auf dem Peace-Memorial Park und dem Atomic-Bomb Dome liegen. Ein weiteres Stück dunkler Geschichte das man aber gesehen haben sollte, wenn man Japan und Hiroshima im Speziellen besucht.

Außerdem auf der Liste ist Miyajima, eine kleine Insel kurz vor Hiroshima. Miyajima ist hauptsächlich für ein großes rotes Tor im Meer vor der Insel bekannt. Außerdem gibt’s dort viele Rehe und Hirsche die den Touristen aus der Hand fressen.

Am Ende des Tages habe ich den Plan für die nächsten Tage eingegrenzt. Morgen früh schaue ich mir den Peace-Memorial Park an, gegen Mittag werde ich weiter nach Miyajima fahren und mir das rote Tor und den dazugehörigen Schrein anschauen und ein wenig mit den Rehen kuscheln. Am Abend geht’s dann bereits weiter nach Kyoto.

Jetzt gibt’s aber erstmal Abendessen und zwar Okonomiyaki, das ist eine Art japanischer Pfannkuchen.

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