Zum Kaffee beim Kaiser – Ein Besuch der imperialen Gärten

Zum Kaffee beim Kaiser – Ein Besuch der imperialen Gärten

Oha, heute ist nicht nur der letzte Tag in Tokio, es ist der letzte Tag in Japan, doof. Ich würde gerne noch länger bleiben, aber leider rückt das Ende meiner Reise durch Asien immer näher, in ein paar Tagen geht mein Flug zurück nach Deutschland. Heute geht es aber erstmal in die Kaiser Gärten in Tokio.

Ich packe meine Koffer

Daher habe ich heute keine weiten Fahrten durch Tokio unternommen, sondern mich erstmal ums Gepäck gekümmert. Mein Rucksack liegt nun fröhlich schlummernd in der Gepäckverwahrung des 9hours Takebashi.

Von Gepäcksorgen befreit bin ich dann am Mittag erstmal wieder nach Akihabara gefahren um evtl. doch noch ein günstiges Elektronikangebot mitzunehmen. Leider Fehlanzeige, dafür bekam ich aber einen Eindruck von Tokio am Wochenende. Ganz Akihabara war mit Japanern gefüllt, die nach einer harten Arbeitswoche mit der Familie entspannt Einkaufen gingen.

Kaiser Gärten in Tokio

Von Akihabara aus bin ich dann wieder zurück nach Takebashi gefahren, um mir die kaiserlichen Gärten anzuschauen. Den Kaiserpalast selbst kann man leider nur nach Anmeldung und dann auch nur von Außen sehen. Die Gärten sind allerdings auch ohne den Palast einen Besuch wert. Auf einer riesigen Rasenfläche picknicken hier am Wochenende viele Japaner mit ihren Familien.

Für Ruhe und Ordnung sorgt dabei ein Parkwächter, der gefühlt schon seit hundert Jahren den Job macht. Der ältere Japaner patrouilliert, immer in korrekter Uniform, den Park auf seinem Dienstfahrrad. Im Dienste des Kaiser sammelt er unter anderem verlorene Gegenstände in den imperialen Gärten in Tokio ein. Dann versucht er meist erstaunlich hartnäckig, sie ihren Besitzern wiederzubringen. Im Park findet man auch immer wieder kleine Nischen, in denen man seine Ruhe hat und die Seele baumeln lassen kann. Leider schließt der Garten im November ziemlich früh, daher musste ich schon um 16:00 den Rückweg zum Hotel antreten.

Gleich geht’s zum Flughafen und dann weiter nach Malaysia, genauer gesagt nach Kuala Lumpur.

Danke Japan, es war schön mit dir, bis bald.

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